Fußreflexzonen Therapie

Wirkung

Das gesamte Nervensystem bildet sich aus dem inneren Keimblatt der Morula, sämtliche Nervenendpunkte, Nervenbahnen, Schaltstellen, Knoten, Hirn und Rückenmark, ein komplett zusammenhängendes System. Über die Nervenendpunkte am Fuß beispielsweise können so Signale und Reize bis zu den Synapsen im Thalamus, im Kleinhirn, Schmerzrezeptoren in der Leber, Muskeln im Magen u.s.w. gesendet werden, die dort zu den beschriebenen Reaktionen führen.

 

Durchführung

  • Tonisierende Griffe: Es handelt sich um kreisende, schnelle Bewegungen mit Druck, die in ihrer Intensität zu- oder abnehmend sind. Ziel ist die Aktivitätssteigerung der zugeordneten Organbereiche.

  • Sedierende Griffe: Die betreffenden Regionen werden durch sanftes Kreisen gegen den Uhrzeigersinn oder durch gleichmäßiges Festhalten behandelt. Ziel ist die Beruhigung von vegetativ stark erregten Organsystemen.

     

Indikation

  • statische muskuläre Fehlbelastungen oder degenerative Wirbelsäulen- und Gelenksveränderungen: Osteoporose, Arthritis, Bandscheibenvorfall

  • Verdauungsbeschwerden: Gastritis, Nahrungsmittelunverträglichkeiten

  • lymphatische Abflussstörungen: Ödeme

  • Schmerzen: Kopfschmerzen

  • Dysmenorrhoe: PMS, Regelschmerzen

  • degenerative Krankheiten: M. Bechterew, M. Parkinson, Multiple Sklerose, Paresen